Die Koalition hat jetzt vereinbart, Familien beim Ersterwerb einer eigengenutzten Immobilie mit dem „Baukindergeld“ zu unterstützen. Gefördert wird der Erwerb aller Immobilien, die seit dem 1. Januar 2018 gekauft wurden. Das Baukindergeld wird bundesweit eingeführt und gilt bis zu einer Einkommensgrenze von maximal 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen im Jahr und 15.000 Euro zusätzlich pro Kind unter 18 Jahren, also 90.000 Euro für Familien mit einem Kind (105.000 Euro bei zwei Kindern, 120.000 Euro bei drei Kindern, usw).

Familien erhalten damit laut Koalitionsvertrag für jedes Kind einen Zuschuss von 12.000 Euro, verteilt auf zehn Jahre, also 1.200 Euro pro Jahr bei einem Kind. Bei zwei Kindern beträgt der Zuschuss 24.000 Euro, bei drei Kindern insgesamt 36.000 Euro, usw. Dabei handelt es sich um einen staatlichen Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Eine Begrenzung der Anzahl der Kinder ist bis jetzt nicht bekannt.

Extrazuschuss in Bayern: Der Freistaat hat nämlich entschieden, noch eine Schippe drauf zu legen. Pro Kind und Jahr zahlt Bayern 300 Euro zusätzlich. Außerdem gibt es eine einmalige Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro. Für eine Familie mit zwei Kindern bedeutet das, dass sie zu dem staatlichen Zuschuss in Höhe von 24.000 Euro zusätzlich 16.000 Euro, also insgesamt 40.000 Euro vom Freistaat erhält.

Die bayerische Eigenheimzulage können auch Alleinstehende oder kinderlose Ehepaare beantragen.

Achtung: Wird die Immobilie nicht mehr selbst genutzt, vermietet oder verkauft, entfällt das Baukindergeld.

Ab wann das Baukindergeld beantragt werden kann, steht im Moment noch nicht fest, da die Rahmenbedingungen noch nicht festgelegt sind. Sobald der Termin fest steht, kann der Antrag rückwirkend zum 1. Januar 2018 und bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Baukindergeld/

Hier kann dann vermutlich auch der Antrag auf Baukindergeld gestellt werden.

 

 

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